Dimitrijevic und Schmeer gehen aller Wahrscheinlichkeit nach

Hessenliga: Borussia Fuldas Planungen laufen

12. Mai 2016, 11:58 Uhr

Sasa Dimitrijevic wird nächste Saison wohl nicht mehr für Borussia Fulda auflaufen. Foto: Charlie Rolff

Selbst „Murphys Gesetz“, das besagt, dass alles schiefgeht, was schiefgehen kann, wird kaum noch auf Borussia Fulda in dieser Serie zutreffen können. Die Wahrscheinlichkeit des Abstiegs aus der Hessenliga liegt weit unter einem Prozent. Und so kann der Blick auch vom Spiel in Stadtallendorf am Samstag (15 Uhr) etwas abschweifen und sich auf die Kaderplanungen richten.

In Osthessen wird derzeit ein Borusse ganz heiß gehandelt: Sasa Dimitrijevic soll auf dem Wunschzettel mehrerer Vereine stehen. Und Martin Hohmann, Sportlicher Leiter der Borussen, kann den Gerüchten nur Wasser auf die Mühlen geben. „Stand jetzt sieht es so aus, dass Sasa den Verein verlassen wird“, sagt Hohmann, der allerdings auch betont, dass eine endgültige Entscheidung noch ausstehe.

Auch die Zeit von Sebastian Schmeer wird aller Wahrscheinlichkeit nach zu Ende gehen: „Wir haben Sebastian für ein halbes Jahr ausgeliehen, bei Hessen Kassel hat er noch einen Vertrag und die Kassler haben auch schon klar signalisiert, dass er zurückkommen soll. An die Absprachen halten wir uns natürlich. Außerdem würden Ablösesummen ins Spiel kommen, die nicht zu stemmen wären.“

Noch keine neue Bewegung ist in die Personalie Ingmar Merle gekommen. Dem Ex-Kassler liege ein Angebot vor, gleichzeitig sondiere er allerdings auch den Markt. In Sachen Neuzugängen soll laut Hohmann unter Umständen Anfang der kommenden Woche etwas Bewegung ins Spiel kommen, Wasserstandsmeldungen spart er sich dahingehend.

In Stadtallendorf erwartet Hohmann derweil ein ganz anderes Auftreten als noch zuletzt bei der 0:5-Heimklatsche gegen Rot-Weiss Frankfurt. „Dafür müssen wir uns rehabilitieren. Da ist es ganz egal, ob wir noch Punkte brauchen oder nicht“, stellt Hohmann klar, dem gerade die nunmal nötige Aggressivität in Gänze gefehlt habe. Allerdings weiß auch Hohmann, dass der Ausflug in die Ferrero-Stadt kein Spaziergang wird – ganz im Gegenteil: „Die Mannschaft habe ich in Lehnerz gesehen. Sie ist sehr robust, das wird eine harte Nummer.“

Autor: Johannes Götze

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