Dreifach-Akbulut schießt Eddersheim zur Meisterschaft
Verbandsliga Mitte: Schwanheim gewinnt 8:0
SV Zeilsheim – SG Kinzenbach 4:1 (3:0)
"In der ersten Halbzeit waren wir richtig gut. Da sind wir auch mit einer in der Höhe verdienten Führung in die Pause gegangen“, blickte SVZ-Trainer Sascha Amstätter zufrieden zurück. Zweimal Antonio Bianco (8., 45.) sowie Hamza Bouchen (37.), der zuvor von Raffael Grigorian bedient worden waren, sicherten den Gastgebern einen 3:0-Vorteil zum Pausengong. Die Gäste wurden in diesem Abschnitt lediglich zweimal via Standardsituationen gefährlich.
Kurz nach dem Seitenwechsel schockte Kinzenbachs Ufuk Ersentürk die Amstätter-Elf mit dem Anschlusstreffer (46.), doch Zeilsheim kämpfte sich nach und nach wieder in die Begegnung rein. Die Entscheidung brachte schließlich in der 83. Minute der nach langer Verletzungszeit eingewechselte Kaan Köksal. "Der Sieg geht so auch in Ordnung“, so Sascha Amstätter.
Schiedsrichter: Alessandro Scotece (Walldorf).
Zuschauer: 80.
Tore: 1:0 Antonio Bianco (8.), 2:0 Hamza Bouchen (37.), 3:0 Antonio Bianco (45.), 3:1 Ufuk Ersentürk (46.), 4:1 Kaan Köksal (83.).
FC Eddersheim – SSV Langenaubach 3:1 (1:0)
"Wir haben uns sehr schwer getan. Langenaubach hat schon Gas gegeben. Es war schon alles ein wenig angespannt, weil ja unsere Dritte davor auch schon aufgestiegen ist. Wir haben kein gutes Spiel gemacht, aber am Ende dennoch gewonnen“, äußerte sich Erich Rodler (Sportlicher Leiter FC Eddersheim) nach dem erhofften und entscheidenden Heimsieg. Freilich interessierte das Zustandekommen des 3:1 am Ende nur wenig. "Wir haben heute einen historischen Tag beim FCE, zwei Meisterschaften an einem Tag. Ein Wahnsinnsspieltag“, jubelte Rodler.
"Man of the match“ war einmal mehr FC-Akteur Turgay Akbulut, der für alle drei Buden der Hausherren zur Stelle war. "Wenn der aufs Tor schießt, dann ist der Ball drin“, freute sich Erich Rodler. Bereits nach neun Minuten schlug der Goalgetter aus 16 Metern zum ersten Mal zu. Es folgen zwei gute Möglichkeiten der Gäste, doch Eddersheimms Keeper Pero Miletic parierte glänzend.
Unmittelbar nach der Pause führte ein Ballverlust der Heimmannschaft zum 1:1-Ausgleich durch Abbas Attia (48.), wirklich beirren ließ sich der Primus hiervon aber nicht. Akbulut antwortete umgehend mit dem 2:1 (56.), ehe er in der 87. Minute via Foulelfmeter den Deckel drauf machte. Freilich waren nach dem Abpfiff diverse Bier- und Sektduschen auf dem Sportgelände in der Eddersheimer Mönchhofstraße angesagt. „Das ist schon sehr schön, das muss ich sagen. Ein perfekter Sonntag“, strahlte Erich Rodler.
Schiedsrichter: Christoffer Reimund (Zwingenberg).
Zuschauer: 250.
Tore: 1:0, 2:0 und 3:0 Turgay Akbulut (9., 56., 87.).
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Germania Schwanheim – FSV Braunfels 8:0 (2:0)
"Das ist unglaublich. Spielerisch war das wieder Eins A , was die Spieler da heute abgerufen haben“, zeigte sich Schwanheims Sportlicher Leiter Hicham Bouazza von der Darbietung seines Teams angetan. Von den Gästen kam über 90 Minuten nur wenig in der Vorwärtsbewegung. "Es war nur eine Frage der Zeit, bis das 1:0 fällt“, so Bouazza, der den Führungstreffer bereits in der 19. Minute durch den überragenden Sechs-Tore-Mann Jan Uth zu sehen bekam. Der gleiche Spieler schlug auch in der 29. Minute noch einmal zum 2:0-Pausenstand zu, ehe er nach dem Seitenwechsel via Kopfball zum vorentscheidenden 3:0 (50.) ansetzte.
Das 4:0 machte Schwanheims spielender Co-Trainer Tarek Fouad vom Punkt aus klar (52.), Uth steuerte nachfolgend das 5:0 (74.) bei. Auch Ahmet Gö durfte in der 76. Minuten noch einmal ran. Das 7:0 und 8:0 besorgte wiederum Jan Uth mit einem Doppelschlag. "Das war ein verdienter Sieg. Wir sind ja durch, aber wir wollen zum Abschluss noch einmal alles zeigen“, sagte Hicham Bouazza.
Schiedsrichter: Patrick Werner (Bauschheim).
Zuschauer: 90.
Tore: 1:0, 2:0 und 3:0 Jan Uth (19., 29., 50.), 4:0 Tarek Fouad (52., Foulelfmeter), 5:0 Jan Uth (74.), 6:0 Ahmet Gök (76.), 7:0 und 8:0 Jan Uth (78., 84.).
SG Oberliederbach – FC Waldbrunn 0:1 (0:1)
Hälfte gestaltete sich ausgeglichen, bei einem leichten Chancen-Plus für die SGO, während die Hausherren in Halbzeit zwei sogar dominierten.
Trotz eines Lattentreffers von Oberliederbachs Nick Schlotterer, war es der FC Waldbrunn, der dank Steffen Moritz (0:1, 15.) mit einem Vorteil in die Kabinen gehen durfte. Nach dem Wiederanpfiff erspielte sich die SGO einige Möglichkeiten, etwa durch Schlotterer und Alper Özdemir, vermochte sich für seine Anstrengungen aber nicht mehr zu belohnen. „Wir sind vor dem Tor einfach an unserem eigenen Unvermögen gescheitert. Wir hätten heute schon einen Punkt verdient gehabt oder sogar gewinnen müssen“, meinte Schlierbach, der jedoch betonte: „Wir haben uns trotz des Umstands, dass es das erste Spiel war, nachdem wir abgestiegen sind, gut verkauft.“
Schiedsrichter: Dennis Becher (Burg-Gräfenrode).
Zuschauer: 50.
Tore: 0:1 Steffen Moritz (15.).
(cn)


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