VfL Philippsthal

Ein bekanntes und ein frisches Trainergesicht

18. Januar 2022, 07:14 Uhr

Der VfL Philippsthal trifft einmal mehr eine Änderung auf der Trainerposition. Markus Kranz (links) wird neuer Trainer beim Kreisoberligisten. Fotos: Verein, Leona Nordheim

Nord-Kreisoberligist VfL Philippsthal hat die offene Trainerfrage geklärt. Nach dem Rücktritt von Gerd Ruch nach wenigen Spieltagen übernahm mit Heiko Müller ein bekanntes Gesicht. Dessen Zusage galt jedoch nur bis zur Winterpause. Die weitere Verantwortung wird vom VfL ebenfalls durch eine interne Lösung aufgefangen.

Markus Kranz heißt der neue Übungsleiter. Doch allzu neu ist der 43-Jährige nicht. Interimsmäßig übernahm er bereits zweimal, zuletzt für eine Partie nach Ruchs Rücktritt. Und erster Vorsitzender des Vereins ist er ebenfalls, zuvor gar mal Sportlicher Leiter. Die Mannschaft ist ihm also bekannt, die Strukturen ohnehin. "Er hat sich zur Verfügung gestellt und wir trauen ihm die Aufgabe voll und ganz zu. Markus hat das richtige Händchen im Umgang mit der Truppe, leistet die richtigen Kabinenansprachen und seine Art, Fußball spielen zu lassen, passt. Wir wissen eben, was wir an ihm haben", sagt Christoph Voland, Sportlicher Leiter des Kreisoberligisten.

Während Kranz der bekannte Part im neuen Gespann ist, ist David Urff das frische Gesicht beim VfL. Der 33-Jährige ist aktuell noch als Spieler beim thüringischen Kreisoberligisten SV Kali Unterbreizbach aktiv und wird Kranz als Co-Trainer zur Seite springen. Zur neuen Saison wird Urff schließlich spielender "Co". "Er agiert also für die kommenden Monate parallel bei zwei Vereinen. David und Markus passen hervorragend zusammen und wir freuen uns, wenn er in einem halben Jahr uns auch am Platz mit seiner Erfahrung weiterhelfen kann. Allein in den Gesprächen war zu spüren, welche Lust er auf die anstehende Aufgabe hat", schildert Voland.

Bekanntlich hat Torhüter Phillip Stunz den Club Richtung SG Werratal verlassen, den umgekehrten Weg hat indes Max Schlossarek eingeschlagen. Der 22-Jährige wird den Posten von Stunz übernehmen und die neue Nummer eins sein. "Er ist ein talentierter Junge und genießt unser vollstes Vertrauen", erklärt der Sportliche Leiter, der zudem einige gefühlte Neuzugänge wieder in den Kader benennen kann. Langzeitverletzte wie Andre Zimmermann, Federico Stiebing oder Till Bapistella konnten kaum oder noch gar nicht in dieser Saison mitwirken.

Kommentieren