Erinnerungen an Asterix und Obelix werden wach
Gruppenliga: Yilmaz bleibt und komplettiert SVA-Kader
Trainer Fabian Kallée (oben rechts) und sein Co Tobias Grimmer (oben links) begrüßen die Nezugänge Michael Geist, Tizian Schmidt, Gunnar Sauerbrei, Arne Steinberg (von oben links) sowie Nils Wenzel, Jannik Holl, Jona Kohlstädt und Florian Rabe. Foto: Johannes Götze
Äußerst martialisch beurteilt Kallée die Liga, spricht in Anlehnung an die zauberhaften Comics von René Goscinny und Albert Uderzo vom „gallischen Dorf Asbach" auf der einen und dem „großen römischen Imperium Fulda" auf der anderen Seite. Und das Dorf, so viel ist klar, wolle man mit allem was man habe verteidigen. Denn Kallée sieht die Gruppenliga in diesem Jahr bestens aufgestellt: „Auch wenn das vielleicht andere anders sehen, wir wollen frühstmöglich die 40 Punkte für den Klassenerhalt sammeln. Gelingt uns das, können wir neue Ziele setzen“, bäckt Kallée kleine Brötchen und erwartet ein „Hauen und Stechen“. Dass mit Eichenzell, Bronnzell und Johannesberg gleich zum Start drei vermeintliche Topteams warten, zwinge ihn allerdings nicht zum Lamentieren, „weil wir sowieso gegen jede Mannschaft zweimal spielen müssen“.
Das Projekt früzeitiger Klassenerhalt geht Asbach mit dem komplett neuen Trainerteam Fabian Kallée (spielender Chefcoach; zuvor Trainer der zweiten Mannschaft), Tobias Grimmer (Co-Trainer; zuvor selbe Position bei der zweiten Mannschaft) und Andreas Welle (Torwarttrainer; zuvor TSV Pilgerzell) mit einer Kadergröße von 21 Spielern an. Wobei neben René Altmann auch Ercan Yilmaz nur als Stand-by-Spieler zur Verfügung stehen wird. „Dadurch dass Ercan bleibt, ist unser Kader so auch komplett“, sagt Kallée, dessen Grundgerüst die mit Verbandsliga-Erfahrung ausgestatteten Alexander Ebinger, Lukas Müller-Siebert, Maximilian Schuch, Tim Ullrich sowie den Wiegand-Brüdern Christoph und Stephan bilden. Ansonsten formiert sich ein junges Team mit den insgesamt fünf externen Neuzugängen Sven Wrzos (Rotenburg/Lispenhausen), Gunnar Sauerbrei (FSV Hohe Luft), Michael Geist (Hessen Hersfeld), Arne Steinberg (Blau-Gelb Marburg) und Nils Wenzel (A-Junioren Viktoria Fulda) sowie einem Quartett, Jannik Holl, Jona Kohlstädt, Florian Rabe und Tizian Schmidt, aus der eigenen Jugend.
„Ich denke, dass die Mischung stimmt“, sagt Kallée, der aktuell noch davon ausgeht, dass der Kader die richtige Größe hat, allerdings auf zwei Faktoren hinweist, die eine Rolle spielen könnten. Das Fehlen einer Reserve und etwaigem Verletzungspech: „Wenn alle mitziehen und ins Training kommen, dann ist der Kader ideal, dann wird es sogar den einen oder anderen Härtefall geben müssen. Da muss sich jeder im Training zeigen. Die Erfahrung zeigt aber, dass Leute fehlen werden und wir wollen nicht dahin kommen, dass sich die Mannschaft selbst aufstellt.“
Die Test- und Pokalspiele in der Übersicht:
Freitag, 1. Juli, 19 Uhr: SVA Bad Hersfeld - FC Romrod-Zell
Mittwoch, 6. Juli, 19 Uhr: SVA Bad Hersfeld - FC Homberg
Samstag, 10. Juli, 14 Uhr: FSG Hohenroda - SVA Bad Hersfeld
Mittwoch, 13. Juli, 19 Uhr: SG Aulatal - SVA Bad Hersfeld
Samstag, 16. Juli, 14.30 Uhr: SVA Bad Hersfeld - RSV Petersberg
Freitag, 22. Juli, 19 Uhr: SG Niederaula/Hattenbach - SVA Bad Hersfeld

