FC Tempo kann daheim nicht punkten

Kreisoberliga Frankfurt: Glamocanin, Abbouz & Co sorgen für Makkabis 5:1-Sieg

16. Oktober 2016, 23:30 Uhr

Der FC Tempo kann daheim einfach nicht gewinnen. Foto: Pedro Acebes

Der FC Tempo bleibt in der Kreisoberliga Frankfurt auf eigenem Platz ohne Punktgewinn. Die Serben unterlagen an der Woogwiese dem auswärtsstarken Gästen von TuS Makkabi mit 1:5 (1:2) und kassierten die fünfte Heimniederlage in Folge. Dagegen stehen für Tempo in der Auswärtsbilanz schon 13 Punkte zu Buche. Die Offensivqualität der Gäste setzte sich letztlich klar durch. Dabei traf Torjäger Bransislav Glamocanin erneut doppelt und erhöhte sein Torekonto auf zwölf Treffer.

Die Gäste von der Bertramswiese starteten schwungvoll in die Partie und gingen durch Ibrahim Abbouz durch einen Freistoß früh mit 1:0 in Führung. Weil sich auch die Serben in der Folge nach vorne wagten und mit Pressing teilweise wichtige Bälle eroberten, sahen die 70 Zuschauer eine unterhaltsame Partie. Die Balkan-Kicker waren auf den Rasenplatz ausgewichen, um ihre schwarze Heimserie zu beenden. Nach Nenad Malbasas Kopfballtor zum 1:1 übernahmen die Gastgeber das Kommando. "Da hatte Tempo eine starke Phase und wir haben das Spiel aus der Hand gegeben", konstatierte Makkabis Sportlicher Leiter Maximilian Eilingsfeld. Glück hatten die Makkabäer, als die Hausherren einen Foulelfmeter verschossen. Stefan Njegic setzte den Strafstoß am Tor vorbei (25.). In der Drangphase der Gastgeber ging Makkabi durch Torjäger Branislav Glamocanin mit 2:1 in Führung.

Makkabi gnadenlos

Nach dem Seitenwechsel setzte Tempo die Druckphase weiter fort - ohne Erfolg. Es waren die Gäste, die sich effektiv zeigten und durch drei weitere Tore einen klaren Auswärtssieg davontrugen. Dominik Mihaljevic erhöhte auf 3:1 und spätestens nach dem zweiten Treffer von Glamocanin zum 4:1 war das Ding gelaufen. Zuvor musste Tempos Torwart Aleksandar Jevtic verletzt vom Platz und wurde durch Amir Babaei ersetzt. Ibrahim Abbouz verwandelte noch einen Foulelfmeter zum 5:1-Endstand und erzielte wie sein Sturmpartner Glamocanin zwei Tore für den Tabellenvierten. "In der zweiten Hälfte waren wir gnadenlos", fasste Eilingsfeld zusammen, während Tempos Trainer Njegos Kojic beklagte: "Wir wollten auf dem Rasenplatz eine andere Leidenschaft zeigen. Wir waren am Drücker, haben aber Riesenchancen vergeben. Die Moral war dann nicht nach oben zu kriegen. Die Chancenausbeute ist einfach katastrophal".

Stenogramm:

FC Tempo: Jevtic (66. Babaei); Ivanisevic (61. Stefanovic), Kovacic, Jaksic, Pantovic, Stojanovic (46. Stankovic), Njegic, Lakic, Can, Todic, Malbasa - Trainer: Njegos Kojic
TuS Makkabi: Selimovic; Tuygar (42. Rimac), Mihaljevic, Yildiz, Glamocanin, M.Huberman (90. Haile), Quintana Palomeque (87. Hurevych), Fischer, Abbouz, Lindlar, Bierich - Trainer: Jorge Huberman
Tore: 0:1 Ibrahim Abbouz (6.), 1:1 Nenad Malbasa (18.), 1:2 Branislav Glamocanin (38.), 1:3 Dominik Mihaljevic (65.), 1:4 Branislav Mihaljevic (71.), 1:5 Ibrahim Abbouz (77./Foulelfmeter)
Schiedsrichter: Eric Erlbeck (Karben). Zuschauer: 70

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