Großkrotzenburg will sich in Spitzengruppe behaupten
Rosenhöhe bereits am Freitag gegen Altwiedermus gefordert
Trainer Tevfik Kilinc ist mit seiner Mannschaft bereits am Freitag Abend gegen Altwiedermus gefordert. Foto: Patrick Scheiber
SG Rosenhöhe Offenbach – SV Eintracht Altwiedermus (Freitag, 20 Uhr)
Für beide Mannschaften läuft die aktuelle Runde wie geschmiert. Die Rosenhöhe, vergangene Saison nur ganz knapp dem Abstieg entgangen, steht mit 18 Punkten sehr gut da, ist, punkgleich mit dem Vierten Klein-Krotzenburg, Siebter. Altwiedermus ist als Aufsteiger auch sehr gut gestartet, hat 14 Punkte und ist Neunter. "Unser Heimspiel wollen wir natürlich nach unserem Plan gestalten", zeigt sich SGR-Sprecher Tim Kleinschmidt selbstbewusst, weiß aber auch: "Altwiedermus ist nicht zu unterschätzen. Die haben gute Spieler und die Euphorie ist noch immer da. Wir hoffen auf ein besseres Ende für uns."
Germania Großkrotzenburg – SV Somborn (Samstag, 16 Uhr)
Abhängig vom endgültigen Urteil über den Punktabzug für Türk Gücü Hanau steht Großkrotzenburg auf dem dritten bzw. zweiten Platz, einen Zähler hinter Steinheim, die unter der Woche Obertshausen besiegten (2:0). Nun geht es aber gegen Somborn. Der SVS ist Abstiegskandidat, hat erst drei Punkte gesammelt und steht dementsprechend auf dem vorletzten Platz. Auf dem Papier also eine klare Angelegenheit? "Somborn ist nicht zu unterschätzen, jedes Spiel muss erst einmal gespielt werden", warnt Germania-Sprecher Gerald Trageser und verweist auf die Brisanz: "Vor der Saison kamen fünf Spieler von Somborn zu uns, das darf man nicht vergessen. Auch wenn alles freundschaftlich ablief." Nichtsdestotrotz möchten sich die Großkrotzenburger aber "weiter in der Spitzengruppe behaupten."
Sportfreunde Seligenstadt – Germania Klein-Krotzenburg (Samstag, 16 Uhr)
Nach der "schlechtesten Leistung unter meiner Regie", wie Germania-Trainer Wolfgang Kaufmann über die Partie unter der Woche gegen Marköbel (2:2) spricht, folgt nun kein leichterer Gegner. Zwar steht Klein-Krotzenburg mit 19 Punkten und Platz vier noch weit vor den Sportfreunden (Zehnter mit 13 Punkten), Kaufmann sieht sein Team aber in der Außenseiterrolle: "Das ist unser Derby, wir treffen uns jeden Sommer im Mainpokal. Dieses Jahr hat Seligenstadt gewonnen und nicht nur deshalb sind sie der Favorit. Die haben eine starke Mannschaft." Dennoch ist er zuversichtlich: "Das Team weiß, was es besser machen muss. Wir fahren dorthin und hoffen, etwas mitnehmen zu können."
1. FC 06 Erlensee – Türk Gücü Hanau (Samstag, 19 Uhr)
Der Tabellenfünfte empfängt am Samstag Abend den Spitzenreiter. "Erlensee hat eine Super-Mannschaft. Die haben sich an die Liga gewöhnt, sind angekommen. Es wird gefährlich, ich erwarte ein Topspiel", weiß Türk Gücü-Sprecher Alim Katilmis, was auf seine Mannschaft zukommt. Spätestens nach der guten Leistung bei der 0:4-Niederlage unter der Woche gegen Regionalligist TSV Steinbach im Hessenpokal ist Katilmis klar: "Wenn wir die selbe Leistung abrufen, dann stoppt uns niemand."
JSK Rodgau – VFB Oberndorf (Sonntag, 15 Uhr)
In Rodgau kommt es zum Duell der Tabellennachbarn. Die JSK stehen auf Rang sechs, Oberndorf direkt dahinter. Und das punktgleich mit 18 Zählern. Da neben den beiden auch Erlensee und die Rosenhöhe 18 Punkte auf dem Konto haben, könnte es eine richtungsweisende Partie werden. Der Sieger schließt zur Spitzengruppe auf, der Verlierer muss einen Schritt zurück machen.
1. FC Langen – FC Hochstadt (Sonntag, 15 Uhr)
Langen kassierte zuletzt zwar zwei Niederlagen in Folge, aber auch viel Lob vom Gegner. Der Aufsteiger hat zwölf Punkte gesammelt und ist aktuell Elfter. Vor drei Wochen besiegten die Mannschaft aus dem Offenbacher Kreis den Tabellenführer Hanau. Damals meinte Trainer Murat Kilinc, dass sein Team auch "gut und gerne vier bis sechs Punkte mehr" auf dem Konto haben könnte. Zwar kamen seitdem keine Punkte mehr hinzu (3:4 in Altwiedermus und 0:1 gegen Klein-Krotzenburg), dies soll sich nun aber gegen Kellerkind Hochstadt (15. Platz, fünf Punkte) ändern.
FC Dietzenbach – FSV Bad Orb (Sonntag, 15 Uhr)
Dietzenbach hat seit vier Spielen nicht gewonnen (zuletzt 2:0 gegen Erlensee), Bad Orb noch gar nicht. Da nun Kickers Obertshausen unter der Woche in Steinheim verlor (0:2), hat Dietzenbach die Möglichkeit, am bisher punktgleichen Tabellennachbarn (beide 8) vorbeizuziehen und vorerst die theoretischen Abstiegsplätze zu verlassen.
FSV Bischofsheim – SG Marköbel (Sonntag, 15 Uhr)
Der erste Saisonsieg (3:0 gegen Bad Orb) brachte Bischofsheim (fünf Punkte) bis auf einen Zähler an Marköbel heran. Ein echtes Kellerduell also. Laut Marköbels Pressesprecher Luca Topitsch ist ein Sieg beim Tabellen-16. möglich und notwendig. Damit würde man den Anschluss an die Nichtabstiegsplätze herstellen.
Autor: Valentin Schwing

