Gruppenliga: Marcel Blum will wieder voll angreifen – Zukunft noch offen
Achtmonatige Leidenszeit endete am Freitag
Sowohl beim 4:0-Sieg am Freitag gegen Schweben II als auch beim 3:0-Erfolg gegen die zweite Mannschaft von Buchonia Fulda hielt Blum in der B-Liga Fulda seinen Kasten sauber. „Es war ein super Gefühl, endlich wieder auf dem Rasen zu stehen und eine riesengroße Erleichterung“, freut sich Blum, der von einer nicht immer leichten Verletzungszeit spricht. „Viele Sportler hören nach so einer Verletzung ganz auf. Die Ärzte im Klinikum Fulda haben allerdings super Arbeit geleistet und auch das Aufbautraining vom Physiotherapeuten Timo Lindemann war überragend. Gerade in den Wintermonaten hat Timo mich immer wieder unterstützt und auf Eigeninitiative gedrängt.“
Im Januar begann der Ex-Lehnerzer wieder mit dem Lauf- und Krafttraining, seit gut vier Wochen ist er zurück im Mannschaftstraining. „Ich fühle mich richtig gut und möchte wieder voll angreifen. Der Fokus liegt derzeit darauf, der zweiten Mannschaft beim Aufstieg in die A-Liga zu helfen, dennoch möchte ich noch das eine oder andere Spiel in dieser Saison in der Gruppenliga machen. Wichtig ist, dass ich jetzt Spielpraxis sammele“, betont der 30-Jährige, dessen Zukunft noch offen ist. Gespräche sollen mit Bronnzell aber in Kürze geführt werden.
Dass die Viktoria mit Sebastian Schäfer (zuletzt Rothemann), der sich allerdings vergangene Woche schwer am Knie verletzte und die restliche Saison wohl ausfallen wird, neben Johannes Ihrig und ihm einen dritten Keeper verpflichtet hat, ist für Blum überhaupt kein Problem. „Ich freue mich einfach, mit den Jungs zu trainieren und das Beste aus mir herauszukitzeln. Der Konkurrenzkampf steigert die Leistungsfähigkeit und bringt jeden einzelnen noch weiter voran“, erklärt Blum, der auch in den nächsten Jahren weiter Gruppenliga spielen möchte. Auch über einen Einstieg ins Trainergeschäft habe er kurzzeitig nachgedacht, diese Pläne dann aber schnell wieder verworfen. Seiner Tätigkeit als Torwarttrainer der Hessen- und Regionalauswahl, die er inzwischen seit sieben Jahren ausübt, möchte er auch in Zukunft nachgehen.


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