Gruppenliga: Sodens Hassler fühlt sich wohl und lobt Trainer Mehic

"Die Hessenliga ist ein Thema"

09. April 2015, 07:00 Uhr

Sven Hassler (schwarzes Trikot) will mit der SG Bad Soden aufsteigen. Foto: Hofacker.

Mit großen Vorschusslorbeeren verpflichtet, spielt Bad Sodens Sven Hassler (27) in der Gruppenliga eine ordentliche Runde. Der ehemalige Kapitän der U 23 von Eintracht Frankfurt hat sich mit in Bad Soden gut eingelebt und möchte mit den Sprudelkickern in die Verbandsliga aufsteigen – doch da soll längst noch nicht Schluss sein.

Acht Tore in 20 Spielen: Die Bilanz des offensiven Mittelfeldspielers ist vernünftig. „Vielleicht hat man sich ein paar Tore mehr erhofft. Es ist immer Luft nach oben, dennoch denke ich, dass ich mit meinen Leistungen zufrieden sein kann“, sagt Hassler, der glaubt, die hohe Erwartungshaltung erfüllen zu können. „Die Verantwortlichen haben mir in einem Gespräch jedenfalls gesagt, dass sie mit mir zufrieden sind. Ich sehe mich als Führungsspieler und versuche dementsprechend Führung und Verantwortung zu übernehmen“, erklärt der 27-Jährige, der an der Bornwiese noch ein gültiges Arbeitspapier bis Sommer 2016 besitzt und in dieser Zeit in die Verbandsliga aufsteigen möchte.

„Die Mannschaft ist auf einem sehr guten Weg und ich bin überzeugt, dass wir bereits in diesem Jahr aufsteigen können – und zwar als Meister. Es wird auf einen Zweikampf mit Neuhof hinauslaufen“, glaubt der Mittelfeldspieler. Doch die Verbandsliga soll längst nicht das Ende der Fahnenstange sein. „Natürlich ist die Hessenliga für uns ein Thema, auch weil du als Fußballer immer so hoch wie möglich spielen möchtest. Dennoch sollten wir einen Schritt nach dem anderen machen und in die Verbandsliga aufsteigen.“

Einen großen Anteil am derzeitigen Höhenflug (sieben Siege in Serie) habe der neue Trainer Sead Mehic, der seit der Winterpause die Geschicke leitet. „Sead ist ein absoluter Profi und ein sehr guter Coach. Alles, was er auf dem Platz macht, hat Hand und Fuß. Auch kann er sich sehr gut in die Rolle des Spielers hineinversetzen. Seine Arbeit trägt bereits erste Früchte“, lobt der geborene Kölner seinen neuen Trainer. Vergleiche mit Vorgänger Klaus Dörner möchte er allerdings nicht anstellen. „Dafür sind beide zu unterschiedlich.“

In Bad Soden fühlt sich Hassler, der im Sommer vom Regionalligisten Bad Homburg nach Osthessen wechselte, rundum wohl. „Das Team hat mich sehr gut aufgenommen, auch der Verein ist super. Man merkt einfach, dass in Bad Soden die richtigen Leute in den Führungsrollen sind und sie den Verein immer wieder voranbringen möchten.“ Ein großer Schritt in die richtige Richtung sei der Kunstrasenplatz, der in absehbarer Zeit an der Bornwiese errichtet werden soll. „Der neue Platz ist auch mehr als nötig, die Trainingsbedingungen um den Hartplatz sind alles andere als optimal“, weiß der Ex-Frankfurter, der in der Jugend unter anderem auch für Werder Bremen spielte.

Autor: Max Lesser