Gündüz und Anli treffen
Frischauf siegt beim FV Wendershausen
Die entscheidenden Treffer fielen innerhalb von nur vier Minuten. Beim 0:1 zirkelte Frischaufs Spielertrainer Baris Gündüz einen Freistoß aus 18 Metern um die Mauer herum ins Eck, kurz danach sah die Hintermannschaft der Rhöner ganz alt aus, als Torschütze Mert Anli nahezu ungestört ein Solo gegen drei Mann starten durfte, ohne das ihn einer davon auch nur halbwegs ernsthaft angriff.
Damit war eine Partie entschieden, die – typisch für die Relegation – mit einer mehr als ordentlichen Kulisse aufwarten konnte. 550 Zuschauer waren an den Platz nach Wendershausen gekommen. Bedenkt man, dass der Ort nur knapp 675 Einwohner hat, ist die Zahl umso beachtlicher.
Richtig Hoffnung auf ein gutes Resultat gab es für Wendershausen aber nur ganz zu Beginn, als 32-Tore-Mann Heiko Hofmann eine gute Kopfballchance hatte (8.). Danach dauerte es bis zur 64. Minute, ehe Wendershausen mal wieder einen gefährlichen Torschuss abfeuerte. Den Freistoß von Phillip Reißig lenkte Frischauf-Keeper Jökel aber zur Ecke. Auch wenn Wendershausen eine bessere zweite Halbzeit spielte: Dass der Sieg für Frischauf letztlich hochverdient war, daran gab es keine Zweifel.
„Schade, denn der Anfang war nicht schlecht. Aber noch ist nichts verloren, denn wir haben am Sonntag ja noch ein Rückspiel“, attestierte Wendershausens Coach Hartmut Herchenhan. Sein Gegenüber – Spielertrainer Baris Gündüz – war indes sehr zufrieden. „Vielleicht hätten wir noch zwei, drei Chancen mehr nutzen können, aber das 2:0 reicht.“
FV Wendershausen: Kirsch; Helmerich, D. Orf, J. Orf, Reißig, Eyassu, Ismail, Schmidt, Rosenenck, Jörges, Hofmann – Wunderlich, Herchenhan.
Frischauf Fulda: Jökel; Secic, Bademir, Yilmaz, Mpourinakis, Gündüz, Alemdar, Stiel, Turan, Mert Anli, Mete Anli – N. Möller.
Schiedsrichter: Holger Muschik (SV Roßbach).
Zuschauer: 550.
Tore: 0:1 Baris Gündüz (27.), 0:2 Mert Anli (31.).


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