Halbfinalisten im Kreispokal Offenbach ermittelt

Außenseiter SV Pars Neu-Isenburg die Überraschung

21. Februar 2017, 08:00 Uhr

Dreieichs Stürmer Daniele Fiorentino steht mit seinem Team im Kreispokal-Halbfinale. Foto: Patrick Scheiber.

Im Offenbacher Kreispokal sind mittlerweile alle vier Halbfinalisten ermittelt worden. Die beiden Hessenligisten SC Hessen Dreieich und Sportfreunde Seligenstadt hatten sich bereits im alten Jahr für die Runde der letzten vier qualifiziert. In den beiden in der Vorwoche ausgetragenen Nachholspielen zogen Süd-Verbandsligist Spvgg. 03 Neu-Isenburg und überraschend auch A-Ligist SV Pars Neu-Isenburg nach.

Seligenstadt hatte sich im November mit einem 4:2-Sieg beim Kreisoberligisten TSG Neu-Isenburg für das Semifinale qualifiziert. Hessenliga-Spitzenreiter Dreieich reichte ein 2:0-Sieg beim Gruppenligisten Kickers Obertshausen für den Einzug ins Halbfinale. Die anderen beiden Begegnungen waren witterungsbedingt in das neue Jahr verlegt worden und wurden jetzt nachgeholt. Dabei setzte sich in einer Partie mit der Spvgg. 03 Neu-Isenburg der Favorit durch. Die Mannschaft von Trainer Peter Hoffmann gewann mit 2:0 bei der TSG Mainflingen aus der Kreisliga A Offenbach West.

SV Pars Neu-Isenburg wird zum Favoritenschreck

Die große Überraschung dieses Pokalwettbewerbs ist aber der SV Pars Neu-Isenburg. Der Tabellenführer der Kreisliga A Offenbach West hatte sich nach Siegen gegen die Spvgg. Seligenstadt (4:2), die Spvgg. Dietesheim (8:7 nach Elfmeterschießen) und die SG Nieder-Roden (2:0) zunächst das Viertelfinale. Hier gelang dem multikulturellen Verein mit dem 4:2-Sieg gegen den JSK Rodgau, dem Tabellenzweiten der Gruppenliga Frankfurt Ost, der große Coup. 2014 hat sich der Klub aus einer Firmenmannschaft heraus erst gegründet und marschierte in den letzten zweieinhalb Jahren von der C-Liga an die Tabellenspitze der A-Liga. Der Name "Pars" ist persischen Ursprung und bedeutet Königreich.

Nun wartet der Emporkömmling mit Spannung auf die Auslosung, die noch nicht stattgefunden hat. Ein Neu-Isenburger Derby oder ein Duell mit einem Hessenliga-Team, als klassentiefster Verein besitzt Pars auf jeden Fall Heimrecht.