Hanau 93 sichert sich den Turniersieg
Hanau-Cup: Deutlicher Finalsieg gegen Türk Gücü
Kahrmann Damar (Mitte) war im Endspiel gegen Türk Gücü Hanau (links Volkan Sungun) der beste Mann auf dem Platz. Foto: Steffen Turban
Hanau 93 - Türk Gücü Hanau 6:1 (4:1)
Im Finale ließ das Team von Spielertrainer Christoph Prümm nichts anbrennen. Nach 18 Minuten eröffnete Kahrmann Damar, der kurz zuvor noch im Eins-gegen-Eins an Schlussmann Muhammed Tok gescheitert war, den Torreigen. Türk Gücü bekam den Ball nicht sauber geklärt und Ilker Bicakci bediente seinen Kapitän, der sich diese Chance nicht entgehen ließ. Nur vier Zeigerumdrehungen später war Damar erneut zur Stelle. Der Gruppenligist spielte ach einem langen Ball auf Abseits und der Stürmer war frei durch.
Beim 3:0 und 4:0 bewies Damar dann auch seine Qualitäten als Vorbereiter. Erst setzte er sich über links durch und servierte mustergültig für den mitgelaufenen Sascha Ries, dann flankte er auf Enrico Di Natale, der per Kopf vollstreckte. Kurz vor der Pause wurde Türk Gücü dann etwas stärker und kam durch Michele Moscelli, der einen Ballverlust von Daniyel Cimen ausnutze, zum Ehrentreffer. Moscelli traf aus 16 Metern sehenswert in den Winkel.
Nach dem Seitenwechsel schalteten die 93er dann merklich zurück, konnten aber dennoch durch Ilker Bicakci und Adnan El Homrani, der nach einem Schuss von Bicakci abstaubte, noch auf den 6:1-Endstand erhöhen. "Man of the Match" Kahrmann Damar war dementsprechend zufrieden. "Wir stecken mitten in der Vorbereitung. Da ist uns jedes Spiel willkommen. Alle Spiele im Turnier waren gute Tests. Wir sind recht zufrieden."
Tore: 1:0, 2:0 Kahrmann Damar (18., 22.), 3:0 Sascha Ries (27.), 4:0 Enrico Di Natale (40.), 4:1 Michele Moscelli (44.), 5:1 Ilker Bicakci (68.), 6:1 Adnan El Homrani (75.).
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VfR Kesselstadt - Viktoria Kahl 0:1 (0:1)
Im Spiel um Platz drei ging es weit weniger torreich zu. Die Mannschaft aus Bayern erzielte in der 12 Spielminute durch Bastian Schwalbe den entscheidenden Treffer. Schwalbe setzte sich im Strafraum von Kesselstadt gut durch und vollendete sicher in die lange Ecke. Zuvor hatten bede Mannschaften jeweils eine gute Möglichkeit vergeben. Nach der Führung wurde es jedoch eine einseitige Partie und Kahl ging fahrlässig mit seinen Torchancen um. Gerade in Halbzeit zwei hätte die Viktoria den Sack schon frühzeitig dicht machen müssen, doch Schwalbe, Dominik Witzel und Co. scheiterten mehrfach freistehend.
Veranstalter sind zufrieden
"Wir haben schon seit ein, zwei Jahren überlegt, so eine Veranstaltung zu machen. Wir sind top zufrieden, wie es gelaufen ist und wollen im nächsten Jahr vielleicht sogar von sechs auf acht Mannschaften aufstocken. Gott sei Dank hat sich keiner verletzt und die Zuschauer haben das Turnier gut angenommen. Sowas hat in Hanau gefehlt. Die teilnehmenden Mannschaften haben bereits signalisiert, dass sie im nächsten Jahr wiederkommen wollen", so Okan Sari, Sportlicher Leiter von Veranstalter Hanau 1960, die schon in der Vorrunde die Segel streichen mussten.


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