Hanau muss gegen Nidda auf den Hartplatz
Hessenpokal: Alzenau "Favorit" in Seligenstadt
Sportfreunde Seligenstadt - Bayern Alzenau (Mittwoch, 18.45 Uhr)
"Wir wollen eine Runde weiterkommen. Seligenstadt hat letztes Jahr noch Hessenliga gespielt und es sind auch noch drei, vier Spieler da, aber wir sind schon der Favorit", so Alzenaus Trainer Angelo Barletta, der nicht großartig rotieren will und seine beste Elf ins Rennen schickt. "In der nächsten Runde kommen die großen Mannschaften dazu. Da kommt mit etwas Glück ein bisschen Geld in die Kasse. Da wollen wir kein Risiko eingehen." Verzichten muss der Coach gegen die Sportfreunde weiterhin auf den verletzten Goalgetter Salvatore Bari und auch Dennis Kallina wird nicht zur Verfügung stehen.
Die Gastgeber wollen laut Trainer Thomas Marton ein "anständiges Spiel zeigen. Jeder freut sich darauf und möchte in der Startelf stehen. Es wird natürlich schwer, aber wir haben eine kleine Chance. Da kommt es aber immer darauf an, wie man in das Spiel reinkommt", so Marton. "Wir wollen unsere bestmögliche Leistung abrufen und schauen dann, was am Ende dabei rausspringt." Bis auf Marcus Willand (Meniskus) und Timothy Grein (angerissenes Kreuzband) kan der Trainer der Sportfreunde aus dem Vollen schöpfen.
Türk Gücü Hanau - Viktoria Nidda (Mittwoch, 19.30 Uhr)
"Bei so einem Wetter und bei so einem Spiel müssen wir auf den Hartplatz. Wir haben bei der Stadt angefragt, ob wir für dieses eine Spiel eine Rasen- oder Kunstrasenplatz mit Flutlicht zur Verfügung gestellt bekommen, aber das haben die nicht auf die Reihe bekommen", ärgert sich Hanaus Sprecher Alim Katilmis. "Wir haben momentan einen Lauf und wenn wir auf Rasen oder Kunstrasen spielen würden, bin ich davon überzeugt, dass wir das Spiel auch gegen Nidda dominieren würden. Wie das auf dem Hartplatz aussieht, werden wir sehen", so Katilmis, dem anzumerken ist, dass Türk Gücü nach dem perfekten Saisonstart in der Gruppenliga Frankfurt Ost mit fünf Siegen vor Selbstvertrauen strotzt, aber der auch anmerkt, dass "die Belastung in den letzten Wochen hoch war." Verzichten müssen die Gastgeber nur auf Stürmer Michele Moscelli, der noch im Urlaub weilt.
Die Gäste hatten am letzten Wochenende zwar spielfrei, aber bereits am Samstag wartet mit Germania Ober-Roden das nächste Spiel in der Verbandsliga Süd. Dementsprechend sagt Carsten Weber auch: "Wir müssen den Spagat hinbekommen, unsere Leistungsbereitschaft abzurufen und trotzdem Kräfte für Samstag zu sparen", so der Trainer, der sagt. "Hanau hat einen Lauf. Ich glaube nicht, dass ein großer Klassenunterschied da sein wird. Wir wissen wie schwierig es wird. Es bleibt abzuwarten, wie wir auf dem Hartplatz zurechtkommen werden. Da muss mann die Spielweise anpassen. Die ersten und zweiten Bälle werden entscheidend sein."Bis auf die privat verhinderten Igor Divkovic und Christopher Pilch, wird Nidda noch Alexander Möller fehlen, der zwar wieder ins Training eingestiegen ist, für den die Partie aber zu früh kommt.

