Ex-Profi ging im Winter
Holebas bei Alzenau schon wieder Geschichte
Sebastian Alles (lniks) und Kevin Krieger durften sich noch mit Jose Holebas (in weiß) messen. Der Ex-Profi hat Alzenau verlassen. Foto: Siggi Larbig
Die letzten Spiele im vergangenen Jahr verpasste Jose Holebas aufgrund einer Rippenverletzung. In den bisherigen Spielen der Abstiegsrunde stand der Name des früheren griechischen Nationalspielers ebenfalls nicht auf den Berichtsbögen. Wieder eine Verletzung? "Nein", beantwortet Bayern Alzenaus Trainer Angelo Barletta. Holebas hat den Verein in der Winterpause verlassen.
Holebas kam, weil er mit Peter Sprung befreundet ist. Da Sprung allerdings von seinen Aufgaben als Spielertrainer nach Verpassen der Aufstiegsrunde entbunden wurde, kehrte auch Holebas dem Verein den Rücken. "Er hat sich wohl etwas anderes unter seinem Engagement hier vorgestellt", sagt Barletta.
Abstiegsrunde in der Hessenliga - darauf hatte der 37-jährige Holebas, der vor gut einem Jahr in Griechenland mit Olympiakos Piräus Meister wurde und in der Champions League unter anderem gegen Riyad Mahrez von Manchester City verteidigte, keine Lust mehr. "Wir hatten ein nettes, gutes Gespräch und ich kann ihn nachvollziehen. Er hat vor Monaten noch Champions League gespielt, da konnte er sich für die Abstiegsrunde in der Hessenliga nicht mehr so motivieren. Alles gut", sagt Barletta.
Doch auch ohne den schillernden Namen Holebas' läuft es für Bayern Alzenau. In der Abstiegsrunde musste der FCB noch keine Niederlage hinnehmen, nach dem 3:1-Erfolg am Wochenende gegen Griesheim ist der Klassenerhalt nur noch Formsache. Und da winkt da noch die Teilnahme am DFB-Pokal über den Hessenpokal, wenngleich der Weg dahin mit der SG Barockstadt im Viertelfinale und dem bereits feststehenden Halbfinal-Gegner TSV Steinbach Haiger schon vor dem Finale äußerst steinig daher kommt.


Bitte melde Dich an, oder registriere Dich, um Kommentare schreiben zu können