Jan Hertrich ist zurück in Seligenstadt
Verbandsliga Süd: Kurzes Intermezzo in Bruchköbel
Am Samstag Nachmittag drehte Jan Hertrich vor der Gruppenliga Ost-Partie zwischen Sportfreunde Seligenstadt und dem 1. FC Langen schon etliche "Lockerungs-Runden" an der Aschaffenburger Straße. Auf Nachfrage bestätigte der 24-Jährige, dass er wieder den "Roten" angehört, obwohl er erst im Sommer zum Süd-Verbandsligisten SG Bruchköbel gewechselt war: "Mit Bruchköbel war ich Ende der letzten Saison schon einig, als noch garnicht feststand, ob Seligenstadt der Hessenliga weiter angehören würde oder nicht. Das war eine Misskommunikation. Nach vier Jahren Hessenliga wollte ich einen Gang runterschalten, um mehr Freizeit zu haben", begründet Hertrich seine damals getroffene Entscheidung.
Derzeit kuriert der Defensivmann noch die Restfolgen seines Kreuzbandrisses aus, den er sich im letzten Heimspiel der "Roten" gegen den SC Viktoria Griesheim zugezogen hatte: "Es läuft schon wieder gut, aber es macht keinen Sinn, in diesem Jahr noch einzusteigen." Auf die Frage nach der zügigen Rückkehr an seine alte Wirkungsstätte antwortet der Lehramtsstudent mit den Schwerpunkten Sport und Chemie, dass "ich schon bei den Vorbereitungsspielen in Seligenstadt oft präsent war und der Kontakt nie abgerissen ist. Als sich in Bruchköbel mit der Trainerentlassung die sportliche Situation geändert hatte, habe ich mich mit Sven Kittler Mitte September besprochen und die Entscheidung für Seligenstadt im Oktober getroffen.
Über Hertrichs Rückkehr, der in der Jugendzeit seine "Ausbildung" bei Germania Klein-Krotzenburg, der SG Rosenhöhe und TS Ober-Roden absolvierte, bevor er ab seiner ersten Senioren-Saison vier Jahre für Seligenstadt spielte, ist auch Seligenstadts Trainer Thomas Marton sehr glücklich: "Er ist ein absoluter Top-Mann. In der Hessenliga war er schon sehr gut und ist für uns eine absolute Verstärkung."

