Johannes Helmke beerbt Mario Rohde
KOL Mitte: Neuer Trainer für Hünfeld II
Johannes Helmke (links) wird Mario Rohde als Trainer des Hünfelder Kreisoberliga-Teams beerben. Foto: Siggi Larbig
„Für mich war das ein zweischneidiges Schwert: Mir hat die Arbeit als Trainer unglaublichen Spaß bereitet, aber auch das Amt des Abteilungsleiters ist sehr zeitintensiv“, legt Rohde seine Gefühlswelt dar. „Der Verein steht immer an erster Stelle. Wenn man einen Johnny Helmke als Trainer und Nachfolger gewinnen kann, dann soll er es auch unter allen Umständen werden.“ Letztlich kamen der Vorsitzende Lothar Mihm, Rohde und Helmke zusammen und der HSV bleibt seinem Konzept, in erster Linie auf Leute mit Stallgeruch zu setzen, treu. Was ebenfalls für eine Zusammenarbeit sprach, ist die enge Freundschaft zwischen Helmke und Dominik Weber, Trainer der ersten Mannschaft. Der Kontrakt gilt ligaunabhängig, Rohde ist jedoch sehr optimistisch, dass die Kreisoberliga gehalten werden kann.
Dass sich Helmke trotz zahlreicher weiterer Avancen für den HSV entschieden hat, freut Rohde im besonderen Maße und der Abteilungsleiter versteht dies auch als Signal für die Zukunft: "Es ist ganz einfach so, dass die Rahmenbedingungen auch in der zweiten Mannschaft stimmen und wir auch auf dieser Position mittel- bis langfristig planen." Dass es sich bei Helmke um den absoluten Wunschkandidat gehandelt habe, verstehe sich von selbst.
Johannes Helmke ist gebürtiger Steinbacher, wechselte bereits in jungen Jahren zu Borussia Fulda, wurde dort unter Henry Lesser Verbandsliga-Meister, bevor er 2007 zum HSV kam. Ein Jahr wurde der Innenverteidiger den Hünfeldern noch untreu, nämlich als es den Lehrer beruflich nach Köln zog und er in der Saison 12/13 für den SC West Köln auflief. Mit dem HSV stieg Helmke, dessen Vater Willy stellvertretender Vorsitzender beim SV Steinbach ist, zweimal in die Hessenliga auf, im vergangenen Jahr absolvierte er in Grünberg die Trainer-B-Lizenz.

