Korb für die Eintracht? Krösche mit scharfer Kritik an Amiri
Frankfurt - Als Eintracht Frankfurt im vergangenen Sommer einen neuen zentralen Mittelfeldspieler suchte, stand auch Nadiem Amiri von Mainz 05 auf der Liste der Hessen. Am Ende kam ein Wechsel allerdings nicht zustande. Amiri selbst erklärte zuletzt in Sport Bild : „Die Gespräche waren recht weit. Aber zeitgleich liefen auch Gespräche mit Mainz. Am Ende musst du dich einfach entscheiden.“
Krösche kontert Amiri
Statt der Verein nach nur einem halben Jahr wieder zu verlassen, verlängerte er seinen bis 2026 laufenden Vertrag vorzeitig um zwei weitere Jahre. Die Eintracht sei „enttäuscht“ gewesen, aber so seien „eben Verhandlungen“ . Amiri betonte: „Am Ende muss ich tun, was sich für mich am besten anfühlt.“ Wie heiß die Verhandlungen am Ende wirklich waren? Das werden die beiden Parteien am besten wissen.
Eintracht-Sportvorstand Markus Krösche jedenfalls war wenig begeistert von den Aussagen von Amiri. „Ich will da gar nicht so viel dazu sagen. Aber es gibt Situationen, wo man als Spieler einfach den Mund halten sollte“, wurde er bei einer Pressekonferenz auf Nachfrage von fussball.news deutlich. Amiri habe sich schlussendlich für eine Zukunft in Mainz entschieden: „Ich will nicht im Detail darauf eingehen, wie das alles abgelaufen ist.“
Mainz und Eintracht treffen kurz vor Weihnachten aufeinander
Es sei, so sagte es Krösche mit einem drohenden Unterton, besser für den Spieler, „wenn ich dazu jetzt nichts sage“. Klar ist: Das Nachbarschaftsduell zwischen den Rheinhessen und der Eintracht erfährt noch einmal neues Futter. Kurz vor Weihnachten treffen die Rivalen aufeinander. Amiri, der in seinen insgesamt 18 Pflichtspielen für die 05er bereits an acht Toren beteiligt war, wird dann sicherlich in den Mittelpunkt rücken .