"Leistung steht im Vordergrund, nicht das Geld"
Fliedens Neuzugang David Janik über seinen Wechsel
„Ich lebe Fußball und liebe ihn“, berichtet der 20-jährige Bockenheimer mit polnischen Wurzeln am Telefon. Seit seinem dritten Lebensjahr spielt Janik Fußball, stand für den Nachwuchs der TSG 51, des VfR Bockenheim, den FSV Frankfurt in der Junioren-Bundesliga oder Rot-Weiss Frankfurt bislang immer auf dem Platz. Entsprechend unzufrieden sei er zuletzt mit seiner sportlichen Situation gewesen, schließlich kommt er in der laufenden Hessenliga-Saison lediglich auf drei Kurzeinsätze im Trikot der Rot-Weißen. „Ich hatte dort eine schöne Zeit“, blickt der angehende Student der Biowissenschaften zurück, betont jedoch, dass es ihm bei dem Wechsel vor allem um die eigene Entwicklung gehe.
Trotz mehrerer Angebote aus Hessen- und Verbandsliga sei der SV Flieden letztlich der Verein gewesen, der ihn am meisten überzeugt habe. Über den vor Saisonbeginn vom FSV gekommenen Filip Osman sei der Kontakt zu Trainer Meik Voll zustande gekommen. Im Dezember war Janik erstmals in Flieden im Probetraining: „Der Trainer hat mir nachher gesagt, dass ich überzeugt habe und er mich gerne verpflichten würde. Von der neuen Mannschaft weiß ich ehrlich gesagt noch nicht viel, aber ich kann sagen, dass ich sehr gut aufgenommen wurde und gemerkt habe, dass das auch wirklich ein Team ist. Und Fußball spielt man eben gerne mit elf Freunden.“
Seine Zusage für zunächst einmal ein halbes Jahr habe er außerdem aufgrund der sportlichen Perspektive gegeben: „Flieden ist ein Verein, bei dem junge Spieler eine Chance bekommen. Ich muss mich jetzt positiv entwickeln. Als junger Spieler steht daher die Leistung für mich im Vordergrund und nicht das Geld“, erklärt Janik, warum er sich für das Königreich und gegen lukrativere Angebote aus dem Rhein-Main-Gebiet entschieden hat.
Glaubt man den Worten seines Trainers Meik Voll („David Janik ist pfeilschnell, beidfüßig stark und kann auf allen drei Positionen im offensiven Mittelfeld spielen.“) darf sich das Fliedener Publikum also auf einen neuen Wirbelwind freuen. Diesen Anspruch hat der 20-Jährige auch an sich selbst und will zudem an seinen Schwächen arbeiten: „Ab und zu bin ich noch zu verbissen. Außerdem sagen mir alle Trainer, dass ich noch zu schlaksig bin. Ich will noch ein paar Kilo zunehmen“, so der 1,84 Meter große Offensivmann.


Bitte melde Dich an, oder registriere Dich, um Kommentare schreiben zu können