Marköbel will eine Serie starten
Gruppenliga Frankfurt Ost: Hanau zeigen, dass sie nach oben gehören
Wird Türk Gücü Hanau auch gegen Germania Großkrotzenburg wieder Grund zum Jubeln haben? Foto: Patrick Scheiber
Germania Großkrotzenburg – Türk Gücü Hanau (Freitag, 19.30 Uhr)
Die Hanauer strotzen nur so vor Selbstvertrauen. Mit 28 Punkten stehen sie an der Tabellenspitze und das schon seit einigen Wochen. Beim Verbandsliga-Absteiger Großkrotzenburg, die sich ebenfalls von vornherein in die Spitzengruppe eingegliedert haben, geht es für Türk Gücü daher wieder nur um eines: gewinnen. "Ein Unentschieden reicht uns nicht. Wir wollen zeigen, dass wir zu Recht dort oben stehen und auch da hingehören", gibt Hanaus Sprecher Alim Katilmis die Marschroute klar vor. Ali Karan wird dem Tabellenführer vorerst fehlen. Er liegt seit dem 3:1-Sieg gegen Steinheim mit einer ausgekugelten Schulter im Krankenhaus.
FSV Bad Orb – SG Marköbel (Samstag, 16 Uhr)
Mit dem ersten Heimsieg der Saison (2:1 gegen Dietzenbach) gelang Marköbel vergangenes Wochenende der Anschluss an die Nichtabstiegsplätze. Einen Punkt liegt die SGM aktuell hinter den besser platzierten Bischofsheim, Dietzenbach, Obertshausen sowie Hochstadt. In Bad Orb ist ein Sieg Pflicht, schließlich steht der FSV als Aufsteiger mit einem Punkt am Tabellenende. "Wir wollen den Schwung vom Dietzenbach-Spiel mitnehmen und eine Serie starten. Das brauchen wir", erklärt Marköbels Sprecher Luca Topitsch.
JSK Rodgau – 1. FC Langen (Sonntag, 15 Uhr)
Die Rodgauer haben sich in die Top drei der Tabelle hoch gearbeitet und wollen sich dort festbeißen. Voraussetzung dafür ist ein Sieg gegen Aufsteiger Langen. Die Langener stehen mit 16 Punkten auf dem zehnten Platz, zuletzt spielten sie gegen Oberndorf Unentschieden und gewannen zuvor gegen Großkrotzenburg mit 3:0. "Es wird ein offenes Spiel, wobei die Favoritenrolle schon bei uns liegt", schätzt JSK-Trainer Andreas Humbert im Vorfeld ein und vermutet: "Langen gestaltet seine Spiele aus einer gut organisierten Defensive. Diese gilt es zu knacken und daher werden wir sie auch nicht auf die leichte Schulter nehmen."
SG Rosenhöhe Offenbach – VFB Oberndorf (Sonntag, 15 Uhr)
Die Rosenhöhe kam gut in die Saison, steht nach zwölf Spielen als Fünfter nur vier Zähler hinter Spitzenreiter Hanau. Was für die Offenbacher aber viel wichtiger ist, ist der Abstand nach unten. "Nach dem Spiel in Hochstadt (3:1) am Wochenende haben wir momentan 13 Punkte Vorsprung vor den Abstiegsplätzen. Darauf gucken wir", erklärt SGR-Sprecher Tim Kleinschmidt. Gegen Aufsteiger Oberndorf rechnet er sich etwas aus: "Oberndorf ist ein sehr guter Aufsteiger und steht zu Recht auf dem sechsten Platz. Es wird eine schwere, aber lösbare Aufgabe."
FC Dietzenbach – SV Somborn (Sonntag, 15 Uhr)
Ein Kellerduell mit großen Möglichkeiten für die Gastgeber. Gegen Somborn, das mit drei Punkten vorerst abgeschlagen Vorletzter ist, kann Dietzenbach mit einem Sieg die Abstiegsplätze verlassen, sofern die direkten Konkurrenten Punkte liegenlassen. Zwar verlor der FCD zuletzt bei einem solchen (1:2 in Marköbel), ist mit elf Zählern aber punktgleich mit Hochstadt, die auf dem ersten Nichtabstiegsplatz stehen.
FSV Bischofsheim – Kickers Obertshausen (Sonntag, 15 Uhr)
Obertshausen setzte mit dem 1:0 gegen das Spitzenteam aus Großkrotzenburg ein Ausrufezeichen mit dem neuen Trainer. Nun geht es also beim FSV Bischofsheim gegen einen direkten Konkurrenten im Abstiegskampf, dem sich die Kickers nach dem schlechten Saisonstart zweifelsohne stellen müssen. "Wenn wir dort weitermachen, wo wir gegen Großkrotzenburg aufgehört haben, holen wir auch in Bischofsheim drei Punkte", ist Obertshausens Spielausschussvorsitzender Siggi Herth überzeugt von seinen Mannen und weiß: "Mit dieser Mannschaft ist alles möglich."
SVG Steinheim – Germania Klein-Krotzenburg (Sonntag, 15 Uhr)
Klein-Krotzenburg legte einen tollen Saisonstart hin, holte aber aus den vergangenen vier Spielen nur drei Punkte und rutschte so ein wenig ab. Aktuell ist die Germania Neunter, hat 20 Punkte. Steinheim ist Achter mit zwei Zählern mehr. Zuletzt setze es zwar eine Niederlage bei Spitzenreiter Hanau und davor bei der Rosenhöhe (1:2), vorher war der Aufsteiger aber gleich viermal in Folge siegreich.
1. FC 06 Erlensee – SV Eintracht Altwiedermus (Sonntag, 15 Uhr)
Beide Aufsteiger sind sofort in der Liga angekommen. Nach zwölf Spieltagen steht Erlensee sogar drei Punkte hinter Spitzenreiter Hanau auf dem zweiten Tabellenplatz und stellt gemeinsam mit der Rosenhöhe (auch 14) hinter Rodgau und Großkrotzenburg die beste Defensive der Liga. Nur zwei Punkte dahinter auf dem siebten Platz steht Altwiedermus, das die vergangenen vier Spiele allesamt gewann und gemeinsam mit Erlensee die meisten Tore erzielte.
Sportfreunde Seligenstadt – FC Hochstadt (Sonntag, 15 Uhr)
Mit 16 Punkten aus zwölf Spielen hat Seligenstadt einen durchwachsenen Start in die Saison hingelegt. Das trifft auch auf Hochstadt zu, die auch aufgrund personeller Sorgen erst elf Punkte auf dem Konto, sich zuletzt aber etwas gefangen haben und den Rückstand zu den nur einen Platz besser postierten Sportfreunden verringern wollen. "Das sind Spiele, bei deinen es darum geht, den Abstand nach hinten zu vergrößern", weiß Sportfreunde-Trainer Thomas Marton um die Wichtigkeit der Partie, schließlich "wollen alle Mannschaften da unten raus."
Autor: Valentin Schwing
Wettbewerbe
Mannschaften
- 1. FC 06 Erlensee
- 1. FC Langen
- FC Dietzenbach
- FC Hochstadt
- FC Kickers Obertshausen
- FSV Bad Orb
- FSV Bischofsheim
- Germania Großkrotzenburg
- Germania Klein-Krotzenburg
- JSK Rodgau
- OSC Rosenhöhe
- SG Marköbel
- SV Eintracht Altwiedermus
- SV Somborn
- SVG Steinheim
- Spfr. Seligenstadt
- Türk Gücü Hanau
- VfB Oberndorf


Bitte melde Dich an, oder registriere Dich, um Kommentare schreiben zu können