Mehic zollt seinem Team Respekt
Verbandsliga: "Sprudelkicker" eine Klasse besser als die "Löwen"
Die „Sprudelkicker“ kamen besser in die Partie und waren vor allem in Sachen Zweikampfstärke, Körperlichkeit und Gedankenschnelle eine Klasse besser als die Junglöwen, denen viele Ballverluste unterliefen. So entstand auch das Sodener 1:0. Nach einem Pass in die Tiefe von Kevin Paulowitsch nahm Sven Hassler den Ball mit, zog an einem KSV-Verteidiger vorbei und überwand den Kasseler Torwart mit einem Schuss in die kurze Ecke (5.).
Nachdem Tim Mulfinger den Ball durchgesteckt hatte, erhöhte Hassler vermeintlich schnell auf 2:0 (16.), doch der Schiedsrichter erkannte das Tor wegen einer Abseitsposition nicht an. Danach vereitelte Arturo González García die beste Chance der Kasseler, als er mit einer Glanztat einen Kopfball von René Ochs noch über die Latte lenkte (34.).
Wie eine kalte Dusche für die gerade etwas stärker aufkommenden Nordhessen dann das Sodener 2:0: Sekunden vor dem Pausenpfiff startete erneut Paulowitsch nach einem KSV-Freistoß in der SG-Hälfte über die rechte Seite einen Tempogegenstoß und legte von der Grundlinie zurück auf Niklas Dietz, der mit einem Schuss in den rechten Torwinkel traf (45.).
In der zweiten Hälfte hätten unter anderem Pauliwitsch mit einem Volleyversuch (61.), Mulfinger (63.), Andrzej Zuchowski mit einem Latten-Knaller aus 30 Metern (65.) und Hamid Noori (90.) den Sodener Sieg noch deutlich klarer gestalten können, während vom KSV nicht mehr viel kam. „Soden hat eine abgezockte Mannschaft. Sie stehen zu Recht dort oben“, lobte KSV-Trainer Thorsten Hirdes die SG.
„Auswärts in zwei Topspielen vier Punkte zu holen – ich bin mehr als zufrieden“, sagte Mehic. „Auch die Art und Weise, wie wir gespielt haben, macht mich stolz. Respekt, wie die Jungs die Ausfälle kompensiert haben.“
Bad Soden: González García; Kress, A. Albayrak, Scheller – Moaremoglu (29. Harmancioglu), Degermenci – Paulowitsch (88. Noori), Hassler, Zuchowski – Dietz, Mulfinger (83. Kutlu).
Kassel: Gorczyca; Cheberenchuk (66. Ecevit), Mobarak, Schumann, Scherer – Wörner, Osmanoglu – Lee (71. Schüler), Ochs, Bredow – Sattorov.
Schiedsrichter: Felix Berger (TSV Herleshausen). Zuschauer: 120. Tore: 0:1 Sven Hassler (5.), 0:2 Niklas Dietz (45.). / sar


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