"Müssen jetzt jede Menge Gas geben"

Janine Pankow über das Derby gegen Gläserzell und die bislang schwache Runde

11. November 2015, 14:00 Uhr

Janine Pankow (links) verfolgt das Derby am Sonntag aus der Ferne. Foto: Charlie Rolff

Die Ziele vor der Saison waren groß: „Oben mitspielen, Gläserzell ärgern“ lautete vor Rundenbeginn der Tenor aus dem Lager der SG Rückers. Nach neun Spielen und vor dem Rückspiel am Sonntag gegen den SVG (13 Uhr in Rückers) sieht die Welt der Hessenliga-Fußballerinnen bei erst drei Punkten auf dem Konto ein wenig anders aus. Abwehrspielerin Janine Pankow ist sich vor dem Prestigeduell jedoch sicher, dass sich die Zuschauer auf ein offenes Spiel freuen können.

„Auch ich hatte mir diese Ziele gesetzt. Wir sind selbst noch auf der Suche nach Antworten auf die Frage, warum es im Moment nicht so gut läuft“, berichtet die 21-Jährige, die bislang in allen neun Begegnungen 90 Minuten auf dem Feld stand.

Einer der Gründe sei womöglich der Verlust von erfahrenen Spielerinnen wie Jasmin Kress: "Wir haben jetzt viele junge Spielerinnen dabei, die erst noch Erfahrungen sammeln müssen. Außerdem fehlen immer wieder Spielerinnen aus beruflichen Gründen. Wir haben bisher immer mit einer anderen Mannschaft gespielt", sucht die Abwehrspielerin nach Erklärungen. Denn dem neuen Trainer Payam Najmi könne man keinerlei Vorwürfe machen: "Wir haben schon viel von ihm gelernt, gerade im taktischen Bereich. Die Trainingsbeteiligung ist gut und die Einheiten auch sehr anspruchsvoll", betont Pankow, die daher auch noch keinen Gedanken an einen möglcihen Abstieg verschwenden möchte. "Fakt ist aber, dass wir jetzt jede Menge Gas geben müssen."

Nun steht jedoch erst einmal das Derby gegen Gläserzell auf dem Programm. Bitter für Pankow: Sie fehlt am Sonntag aus persönlichen Gründen und drückt ihrem Team daher aus der Ferne die Daumen: "Ich denke, dass es ein gutes Spiel wird. Es war schon im Hinspiel ziemlich ausgeglichen und wenn wir wieder die richtige Einstellung zeigen, dann können wir auch die Punkte holen."

Autor: Viktoria Goldbach

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