Neuhof schlägt sich selbst
Verbandsliga: 0:3 beim TSV Rothwesten
„Klar sind wir nach dem doch größer als erwartet ausgefallenen Umbruch noch nicht eingespielt. Die Leistung heute war aber schon sehr enttäuschend. Ich hoffe, wir hatten einfach nur einen schlechten Tag“, rekapitulierte Bär ein Spiel, in demNeuhof lediglich eine einzige Möglichkeit besaß – und das in Minute 87 durch den Lattenschuss von Neuzugang Bartosz Stachelsky. Zu diesem Zeitpunkt stand es allerdings schon 0:3.
Zur Halbzeit stand es noch 0:0, „aber auch da“, so Bär, „war Rothwesten schon die bessere Mannschaft und hätte mit etwas mehr Glück die Führung erzielen können.“ Diese fiel letztlich kurz nach der Pause. Ein katastrophaler Fehlpass im Mittelfeld führte zum Ballverlust, Bayoud wurde auf die Reise geschickt und blieb vor André Ditzel eiskalt (49.). Auch im Anschluss machte sich der SVN durch leichtsinnige Ballverluste und krasse Stellungsfehler insbesondere im Defensivverbund sehr schwer. So entstanden auch das Freistoßtor von Igor Losic (81.) sowie das 3:0 von Linor Demaj (84.) in der Schlussphase.
„Wir haben hier verdient verloren“, musste Alexander Bär konstatieren, der auf der „Sechs“ auf Neuzugang Matus Ganovsky baute. Der Slowake ist kurzfristig von Thüringenligist Eisenach in die Glückaufkampfbahn gewechselt. „Er soll vor allem Niko Skugor ersetzen, der uns eher unerwartet verlassen hat“, begründet Bär den Wechsel des 21-jährigen Mittelfeldspielers.
Die Statistik:
Rothwesten: Herbst; Trabner, Igel, Siewert, Pietri (76. Eckhardt), Losic, Bayoud (69. Bayoud), Seeger, Gunkel (61.Salioski), George, Alsfeld.
Neuhof: Ditzel; Aboubakar (62. Labudovic), Antoniev, Manns, Görner, Müller (46. Gorgiev), Ristevski, Agovic, Stachelski, Schmitt (46. Duvnjak), Ganovsky.
Schiedsrichter: Lukas Heineck (Marburg). Zuschauer: 150. Tore: 1:0 Omar Bayoud (49.), 2:0 Igor Losic (81.), 3:0 Linor Demaj (84.). / hall

