Prümm will „alle Spiele gewinnen“
Gruppenliga Frankfurt Ost: Klein-Krotzenburg unterschätzt Dietzenbach nicht
SG Rosenhöhe Offenbach – Türk Gücü Hanau (15 Uhr)
Im Gegensatz zu Hanau konnte die SG Rosenhöhe am vergangenen Wochenende bereits in den Spielbetrieb einsteigen. In Pfaffenhausen gewannen die Offenbacher mit 3:0. „Darüber sind wir glücklich und verdient war es auch“, so SGR-Sprecher Tim Kleinschmidt, der mit Blick zum Sonntag ergänzt: „Gegen Hanau haben wir in der Hinrunde knapp verloren. Mal sehen, was sich in deren Kader nun getan hat.“ Türk Gücü absolvierte seine letzte Gruppenliga-Partie im November des vergangenen Jahres, damals hieß es am Ende 2:3 gegen den FC Dietzenbach. Mit 21 Punkten sind die Brüder-Grimm-Städter sechs Zähler hinter der Rosenhöhe und mitten im Abstiegskampf, haben jedoch noch zwei Nachholspiele zu absolvieren.
SG Marköbel – SV Pfaffenhausen (15 Uhr)
Marköbel steht auf dem zehnten Rang, Pfaffenhausen mit neun Punkten weniger auf dem 17. und damit vorletzten Platz. Die Marschroute für das Heimteam steht fest. „Das ist ein Spiel, das wir klar gewinnen müssen“, so SGM-Medienvertreter Luca Topitsch, der aber hinsichtlich der Nullnummer im Hinspiel warnt: „Die wissen, dass sie uns Anfang der Saison fast geknackt hätten.“ Daher sei die Partie kein Selbstläufer. Mit Pfaffenhausen, Türk Gücü Hanau und den Sportfreunden Seligenstadt II hat Marköbel in den kommenden Wochen direkte Konkurrenten im Kampf um dem Klassenverbleib vor der Brust.
1. Hanauer FC – SV Somborn (15 Uhr)
Auf dem Papier steht eine einseitige Begegnung an. Hanau thront als Spitzenreiter mit 47 Punkten, Somborn steckt mit 20 Zählern mitten im Abstiegskampf. Darüber hinaus hat sich die Mannschaft der Hanauer ein klares Ziel für die Rückrunde gesteckt: „Die Jungs wollen kein Spiel mehr verlieren“, erklärt der Sportliche Leiter Giovanni Fallacara: „Ich habe 100% Vertrauen in diese Mannschaft. Klar ist aber auch: Somborn hatte Pech mit Verletzungen und mit Tim Frantz einen Spieler in seinen Reihen, der das Ding entscheiden kann.“
JSK Rodgau – Kickers Obertshausen (15 Uhr)
Vor dem Spiel am vergangenen Wochenende gegen Tabellenführer Hanau zeigte sich Obertshausens Siggi Herth überzeugt von seiner Mannschaft. Nach der 1:3-Niederlage änderte sich daran nichts. Die Kickers sind weiterhin selbstbewusst. „Dazu haben sie auch das Recht“, stellt Andreas Humbert, Trainer des kommenden Gegners JSK Rodgau, klar: „Obertshausen hat ein verstärktes Team. Und sie sind fit.“ Nichtsdestotrotz hat der Tabellenzweite aus Jügesheim klare Ansprüche: „Wenn wir in Bestbesetzung sind, gewinnen wir das. Außerdem entsteht natürlich eine gewisse Drucksituation, wenn du dort oben stehst.“ Die personelle Realität sieht dagegen düster aus. Gegen die Kickers und möglicherweise auch noch länger muss Humbert auf Florent Hajzeray, Mehmet Bayratoglu und Ricardo Sozzo verzichten: „Das ist quasi unsere komplette Offensive.“
KV Mühlheim – FSV Bischofsheim (15 Uhr)
Bei der KV Mühlheim sind im Vergleich zur 0:10-Klatsche bei Viktoria Nidda am vergangenen Wochenende einige Akteure wieder an Bord. „Es wird ein schweres Spiel, aber wir wollen Erfolg haben“, stellt Mühlheims Pressesprecher Michael Michalke klar. Sein Team, dass am Ende der Saison den freiwilligen Rückzug in die A-Liga vollziehen wird, steht mit 22 Punkten auf dem ersten Nichtabstiegsplatz, Bischofsheim hat 38 Punkte und liegt auf Platz vier.
Germania Klein-Krotzenburg – FC Dietzenbach (15 Uhr)
Zwar steht die Germania mit 31 Punkten und einem siebten Platz um einiges besser da als die Dietzenbacher ( Rang 11 mit 22 Punkten), Klein-Krotzenburgs Trainer Wolfgang Kaufmann weiß jedoch Bescheid: „Dietzenbach ist der Vizemeister aus dem Vorjahr. Dieser elfte Platz ist dem schlechten Saisonstart geschuldet.“ Und er hat Recht: Nach anfänglichen Schwierigkeiten sind die Kreisstädter nun seit fünf Spielen ungeschlagen und finden langsam wieder zu alter Stärke. „Außerdem sind sie individuell sehr gut besetzt, haben mit Yassin Attal den Topstürmer des Vorjahres in ihren Reihen“, so Kaufmann. Dreifach punkten bleibt für den Gastgeber natürlich die Zielsetzung, trotz der langen Ausfallliste, in die sich am vergangenen Wochenende zudem Gianpiero Iantorno, Julian Langer und Filippo Serra eintrugen.
Autor: Valentin Schwing

