Schmier freut sich auf sein Sky-Abonnement
"Sind nicht der schlechteste Gruppenligst in Hessen"
Denn in der Gruppenliga Frankfurt-Ost zog der SSV Lindheim zur Winterpause mit nur einem Punkt freiwillig zurück. „Damit sind wir doch nicht schlechtester Gruppenligst in Hessen“, sagt Schmier lachend, dessen Team sich im Jahr 2016 stabilisiert hat und immer mehr zum Angstgegner wird. Schließlich tun sich die Mannschaften seit Wochen immer schwerer gegen die Hessen. Deutliche Ergebnisse, wie sie in der Hinrunde Gang und Gebe waren, werden immer seltener. Klar ist auch: Gewinnen können in diesen Spielen nur die Hessen. Ein Sieg ist für jeden Gruppenligisten auf dem Papier Pflicht.
„Die Gegner denken oft, dass sie uns im Vorbeigehen schlagen können. Je länger das Spiel dann dauert, desto unruhiger wird der Gegner und so ruhiger wird meine Mannschaft. Oft fällt es den Teams dann sehr, sehr schwer, den Schalter während dem Spiel noch umzulegen“, sagt Schmier, der in der Rückrunde oft eine Fünfer- oder Sechserkette aufgeboten und das Kämpferische in den Vordergrund gestellt hat. Überhaupt habe sich sein Team toll entwickelt. „Das Zusammenspiel klappt wesentlich besser. Dennoch müssen wir sagen, dass wir im Moment auch das nötige Quäntchen Glück haben. So ein Lattenschuss, wie der von Rothemann am Sonntag, wäre in der Hinrunde wahrscheinlich ins Tor gegangen.“
Stattdessen stand bei den Hessen gegen Rothemann zum ersten Mal in dieser Saison die null. „Es freut mich sehr für die Jungs. Die Saison geht schon sehr an die Substanz, aber es zeigt, dass wir nicht komplett am Boden sind“, sagt Schmier, der den Schritt zu den Hessen keineswegs bereut. „Natürlich hatte ich vor der Saison auf mehr gehofft. Allerdings habe ich schnell gemerkt, dass es sehr, sehr schwierig wird in dieser Saison. Aber ich nehme unglaublich viele Erfahrungswerte und neue Blickwinkel mit.“
Denn im Sommer wird Schmier die Hessen verlassen. Roman Prokopenko und Adrian May werden den Verein in der Kreisoberliga als Spielertrainer-Duo übernehmen. „Mir war wichtig, dass ich keine verbrannte Erde hinterlasse und meine Nachfolger eine vernünftige Basis vorfinden. Ich bin optimistisch, dass der Verein im Sommer eine kreisoberligafähige Mannschaft stellen kann, auch wenn die Nord-Staffel für mich in der kommenden Runde fast schon eine Art Haifischbecken ist. Die Klasse wird sehr stark besetzt sein“, glaubt Schmier, der ab Sommer eine einjährige Pause antreten wird und sich auf eine Sache besonders freut: „Ich werde mir das erste Mal in meinem Leben ein Sky-Abonnement zulegen und möchte das in Gänze genießen.“


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