Sportlicher Leiter Möller erklärt Fiedler-Trennung in Bronnzell
Nur einer ist übrig geblieben: Von Trainer Sascha Fiedler (links) trennte sich die SG Bronnzell vor dem Kellerduell gegen Dörnberg, in dem Johannes Ihrig weiter coachen wird. © Charlie Rolff
Bekannt für eine hohe Trainerfluktuation ist die SG Bronnzell nicht. Seit 2015 gab es mit Stefan Dresel, Jens Keim, erneut Dresel und seit Sommer Sascha Fiedler drei Trainerwechsel in der Heppeau. Entsprechend schwer sei die Entscheidung, sich von Fiedler zu trennen, gefallen . „Wir können Sascha nichts vorwerfen, er hat sehr gute Arbeit geleistet. Nach den letzten Spielen waren wir aber gezwungen, ein Zeichen zu setzen. Es stehen enorm wichtige Spiele für uns. Setzen wir die in den Sand und gehen komplett sieglos in die Winterpause, ist der Zug abgefahren“, sagt Möller.
Bronnzell in der Krise: Trainerwechsel als letzte Rettung
Die Mannschaft habe bei der Bekanntgabe vor dem Training am Dienstag geschockt reagiert. „Die Spieler waren sehr betroffen, weil sie nicht gedacht hätten, dass es so schnell geht. Die richtige Reaktion kommt dann am Sonntag, denn Ausreden zählen jetzt nicht mehr“, betont Möller, der am Sonntag gegen Dörnberg (14.30 Uhr) und im letzten Spiel des Jahres in Aulatal den vorherigen Co-Trainer Johannes Ihrig – laut Möller sei innerhalb des Vereins kommuniziert, dass Fiedler der Cheftrainer und Ihrig der „Co“ ist – unterstützen wird. Im Heimspiel gegen den FSV muss die Viktoria dringend dreifach punkten, denn die Teams, die über Bronnzell stehen, haben zuletzt wieder Zähler gesammelt. Und Dörnberg wäre mit einem Erfolg in der Heppeau vorbeigezogen.
Wie es in der Restrunde weitergeht, steht laut Möller noch nicht fest: „Es kann sein, dass Johannes die Saison fertig macht. Aber wir werden uns im Winter erst einmal zusammensetzen und eine saubere Analyse fahren. Danach entscheiden wir, wie es weitergehen wird.“
Ein Osthessen-Derby steigt bereits am Samstag (14.30 Uhr), wenn der SV Flieden die U23 der SG Barockstadt empfängt und dem Trend, dass nach einem Erfolg eine Niederlage folgt, entgegentreten möchte. Ein Heimspiel am Samstag haben auch die SG Bad Soden (14.30 Uhr gegen Wabern) und die SG Eiterfeld (16 Uhr gegen den Lichtenauer FV). Am Sonntag müssen die SG Aulatal und der SV Neuhof nach Kassel reisen: Die SGA zur Reserve vom KSV Hessen (14.30 Uhr), der SVN zum Spitzenreiter CSC (16.30 Uhr).
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