Urberach empfängt Spitzenreiter Dreieich
Hessenliga: Griesheim träumt von 30 Punkten
Viktoria Urberach - Hessen Dreieich (Samstag, 14.30 Uhr)
"Dass wir Favorit sind, ist uns klar", erklärte Dreieich-Coach Rudi Bommer im Vorfeld der Partie: "Urberach wird absolut ernst genommen. Man hat gesehen, dass sie bis zur Halbzeit oft das 0:0 halten und später erst einbrechen. Wir werden da sehr konzentriert ins Spiel gehen."
Ziel sei es, früh zu pressen und auf ein schnelles Tor zu gehen. Gerade in der Defensive sieht Bommer die Stärken beim Gegner: "Wir haben sie ja schon in der Hinrunde bespielt und sie haben sich sehr gut formiert am 16er. Da braucht man letztendlich Geduld und muss die Stationen sauber ausspielen." Der Übungsleiter der "Hessen" legte in dieser Woche genau darauf die Trainingsschwerpunkte bei seiner Mannschaft. Und trotz der Favoritenrolle müsse auch die Partie in Urberach erst einmal gespielt werden.
Viktoria Griesheim - OSC Vellmar (Samstag, 14.30 Uhr)
Nach der Kür kommt für Viktoria Griesheim die Pflicht. "Bei allem Respekt vor allen Hessenliga-Mannschaften. Wer in Fulda gewinnt, muss Vellmar im Heimspiel schlagen", kommentierte Co-Trainer Peter Seitel die kommende Aufgabe der Zwiebelstädter. Mit mehr Spielanteilen rechne Seitel im Vergleich zur Fulda-Partie nicht. "Ich erwarte nicht, dass wir Vellmar dominieren werden. Das wird ein offenes Spiel. Wir müssen sehen, dass unsere Offensive die entscheidenden Dinger macht. darauf bauen wir."
Mit einem Sieg hätte Viktoria dreißig Punkte auf dem Konto. Für Seitel "ein Traum" so kurz vor Weihnachten, der dann die letzten Jahre revue passieren ließ: "Vor zwei Jahren hatten wir zu dem Zeitpunkt hatten wir elf Punkte und haben den Klassenerhalt noch geschafft. Das gab es in der jüngeren Hessenligageschichte der Viktoria sonst erst an Ostern." Ausruhen dürfe man sich auf dem Polster jedoch nicht. Mit Yannik Brehm und Fabian Walter kehren im neue Jahr wichtige Stützen zurück, mit denen man dann weiter fließig Punkte sammeln will.
TSV Lehnerz - Sportfreunde Seligenstadt (Samstag, 14.30 Uhr)
Durch zuletzt zwei Siege in der Liga am Stück konnten sich die Sportfreunde ein Sechs-Punkte-Polster auf die Abstiegsränge verschaffen. Dazu kam unter der Woche noch der Einzug ins Halbfinale des Hessenpokals gegen Verbandsligist Geinsheim. Die Seligenstädter dürften also mit gestärktem Selbstvertrauen die Reise nach Lehnerz antreten, zumal aus dem Hinspiel noch eine Rechnung offen ist. Damals stand es lange Zeit 1:1, ehe Lehnerz mit einem Treffer kurz vor Schluss alle drei Punkte einfahren konnte.
Für Trainer Lars Schmidt gehört der TSV gar zu den Spitzenmannschaften der Liga. "Lehnerz ist immer ein Mitfavorit auf die Meisterschaft. Sie hatten eine Zeit lang ein paar Probleme, aber zu Hause noch nicht verloren", weiß Schmidt um die Heimstärke der Gastgeber. "Wir werden vielleicht ein paar frische Kräfte bringen und hoffen, dass wir auch da was holen können", so Schmidt.
Wie stark die Lehnerzer zu Hause sind, zeigten sie am vergangenen Wochenende beim 1:1 gegen Hessen Dreieich. Es war der erste Punktverlust des Spitzenreiters auf fremdem Geläuf.

