Verbandsliga: Vogt freut sich auf sein "Heimspiel" in Steinbach
Der 18-Jährige wohnt nämlich nur 400 Meter entfernt vom Steinbacher Mühlengrund. "Es ist für mich schon ein Heimspiel - nur eben auf der anderen Seite. Es kommt ja noch hinzu, dass ich bis zur C-Jugend in Steinbach gespielt habe. Von daher ist es natürlich ein besonderes Spiel, schließlich spiele ich nicht jede Woche in einem Pflichtspiel gegen das eigene Dorf", sagt Vogt, der in der Vorbereitung bereits mit dem Hessenliga-Team des TSV Lehnerz auf den Verbandsligisten traf. Beim 4:1-Sieg konnte sich der Offensivspieler, der noch ein Jahr für die A-Junioren spielberechtigt ist, auf Anhieb in die Torschützenliste eintragen.
"Im Testspiel hat man gesehen, dass Steinbach ein richtig unbequemer Gegner sein kann. Dennoch brauchen wir uns nicht zu verstecken. Wir werden eine starke Mannschaft aufbieten", ist sich Vogt, der im zweiten Saisonspiel das erste Mal für die Hessenliga-Reserve auflaufen wird, sicher. Beide Teams konnten ihre Auftaktpartien jeweils mit 2:0 gewinnen. "So einen Start wünscht sich jeder Trainer", so Steinbach-Coach Kalle Müller nach dem Sieg gegen Bad Hersfeld.
Seit dem Sommer spielt der Ex-Mainzer nun im Seniorenbereich. Eine Umstellung, die ihm nicht ganz leicht fiel. "Vor allem körperlich wird bei den Herren wesentlich robuster gespielt als noch in der Jugend. Wenn man versucht, einen Verteidiger auszuspielen, wird man bei den Senioren auch mal ordentlich umgehauen", erzählt Vogt, der wahrscheinlich nicht der einzige Steinbacher im Kader des TSV Lehnerz II am Donnerstag sein wird: Mit Michael Wiegand soll ein zweiter gebürtiger Steinbacher in der Startelf stehen.


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