VfR Kesselstadt schießt sich an die Spitze
Alen Habibovic brachte den VfR Kesselstadt in der neunten Minute nach vorn. Zur Pause wusste der VfR eine hauchdünne Führung auf der Habenseite. In der Pause wechselten die Kesselstädter den nominellen Stürmer Almir Derdemez für Ahmed Derdemez ein. Nebojscha Nikolov sicherte der SG Nieder-Roden nach 55 Minuten den Ausgleich durch einen Elfmeter. Semir Agovic, der von der Bank für Edin Junuzovic kam, sollte für neue Impulse beim VfR Kesselstadt sorgen (58.). Elmir Sekeric machte in der 61. Minute das 2:1 des Heimteams perfekt. Mit einem schnellen Hattrick (63./65./70.) zum 5:1 schockte Agovic die SG Nieder-Roden. In der 76. Minute stellte der VfR Kesselstadt personell um: Per Doppelwechsel kamen Esmir Omerovic und k.A. k.A. auf den Platz und ersetzten Rinor Kqiku und Ivan Dramac. Letztlich feierte der VfR Kesselstadt gegen die SG Nieder-Roden nach einer überzeugenden Darbietung einen verdienten 5:1-Heimsieg.
Die drei errungenen Zähler waren für den VfR Kesselstadt gleichbedeutend mit der Übernahme der Tabellenführung. Offensiv konnte dem VfR Kesselstadt in der Gruppenliga Frankfurt Ost kaum jemand das Wasser reichen, was die 58 geschossenen Treffer nachhaltig dokumentieren. Die Saison des VfR Kesselstadt verläuft weiterhin positiv, was die Gesamtbilanz von zwölf Siegen, einem Remis und nur vier Niederlagen klar belegt.
Nach der empfindlichen Schlappe steckt die SG Nieder-Roden weiter im Schlamassel. Die Ausbeute der Offensive ist bei der Sportgemeinschaft verbesserungswürdig, was man an den erst 25 geschossenen Treffern eindeutig ablesen kann. Die SGN musste sich nun schon elfmal in dieser Spielzeit geschlagen geben. Da der Gast insgesamt auch nur drei Siege und zwei Unentschieden vorweisen kann, sind die Aussichten ziemlich düster. Die Form der letzten fünf Spiele ließ zu wünschen übrig, sodass die Nieder-Rodener in dieser Zeit nur einmal gewannen.
Der VfR Kesselstadt wird am kommenden Sonntag vom VfB Oberndorf empfangen. Die SG Nieder-Roden ist am Mittwoch auf Stippvisite bei der SG Marköbel.


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