Vier Neue für den RWB
Santowsky, Möchel, Noss und ein Spanier
Tim Santowsky ist gebürtiger Burghauner, wohnt im Raum Mainz und spielte im Seniorenbereich auch für den Hünfelder SV in der Hessenliga. Für den 26-jährigen Stürmer sei in der Heimat nur ein Verein infrage gekommen, wie genau das Engagement aussehen werde, stünde jedoch noch nicht fest. „Er wohnt noch immer in Mainz, deswegen muss man das abwarten“, sagt Och, der aber natürlich hofft, dass Santowsky so viele Spiele wie möglich bestreiten kann, um so die Lücke, die Christian Rehn aufgerissen hat, zu schließen.
Dabei kann zusätzlich Deris Doval Segura helfen: Der Spanier ist kürzlich seiner Mutter nach Burghaun hinterhergezogen und ist in der Offensive variabel einsetzbar. „Das ist ein guter Kautz, der in der Halle schon einen vernünftigen Eindruck hinterlassen hat“, berichtet Och, der aber die Vorschusslorberren nicht zu groß werden lassen will. Der Kontakt kam über Trainer Sven Bednarek zustande. Da mit José Alberto Santiago Marmol ein weiterer Spanier beim RWB spielt, lag eine Verpflichtung ohnehin nahe.
Auch einen neuen Torwart haben die Rot-Weißen geholt, was auch dringend notwendig war, denn von Pierre Foteu musste sich getrennt werden. Der neue Keeper heißt Robert Möchel und war zuletzt für den 1. FC Gruben, der sein Team aus der A-Liga zurückgezogen hat, aktiv. Möchel ist gebürtiger Burghauner und laut Och „ein prima Kerl, der Pierre weit mehr als Eins-zu-eins ersetzen wird“.
Vierter Neuzugang ist Christoph Noss, der von der SKG Mittelgründau nach Burghaun wechseln wird, allerdings eher für die zweite Mannschaft eingeplant ist. Noss ist aus dem Hanauer Raum nach Burghaun gezogen – ausgerechnet in das Mietshaus von Mario Hutfleß aus dem Führungsteam der Burghauner: „Da war klar, für welchen Verein er Fußball spielen wird. Er durfte neben dem Mietvertrag gleich die Mitgliedschaft bei uns unterschreiben“, sagt Och lachend.


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