4:2-Sieg
Vier Tore in 16 Minuten: Flieden bleibt Erster
Verbandsliga: Mit kleinem Kader 4:2-Sieg bei Türkgücü
„Der erste Durchgang war bombig und hat letztlich den Ausschlag gegeben“, resümierte ein vollkommen glücklicher Buchonen-Coach Zlatko Radic. Dem Übungsleiter wurde vor der Partie Angst und Bange, denn lediglich 14 Spieler standen ihm zur Verfügung. Bärenstark war hingegen die Anfangsphase, denn nach 28 Minuten führte Flieden mit 4:0, hätte gar noch ein, zwei Tore mehr schießen können. „Wichtig war der Doppelschlag zum 2:0. Wir wussten, dass Türkgücü eine unglaubliche Mentalität besitzt. Wenn wir hier also in Rückstand geraten wären, wäre es sehr schwer geworden“, meinte Radic.
Dessen Elf bestach durch Kurzpassspiel, hatte mit Noah Odenwald, Marc Götze und Marc Röhrig im Sturm drei Akteure, „die ordentlich Musik gemacht haben“, frohlockte der Trainer. Nach der souveränen Führung schaltete Flieden einen Gang runter, doch gefährlich kam Kassel nicht vor den Kasten von Lukas Hohmann. „Die zwei Tore waren die einzigen Chancen. Gefährlich wurde es nach dem 2:4 nicht“, so Radic, dem mit Christian Kress und Andreas Drews zwei weitere Spieler ausfallen zu drohen. Kress musste mit einer Muskelzerrung vom Feld, während bei Drews die Wade zu machte.
Die Statistik:
SV Buchonia Flieden: L. Hohmann; Kress (21. Rumpeltes), N. Hohmann, Röhrig, Leibold, Drews (82. Bohl), Odenwald (76. Busch), Zeller, Götze, Hack, Rehm.
Schiedsrichter: Alexander Wahl (TSV Laufdorf).
Zuschauer: 50.
Tore: 0:1 Niko Zeller (12.), 0:2 Noah Odenwald (14.), 0:3 Onur Büyükata (20., Eigentor), 0:4 Marc Götze (28.), 1:4 Memduh Eryilmaz (51.), 2:4 Okan Dereli (77.).


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