Gajic stinkig

Abseitspfiff hat eventuell ein Nachspiel

Gruppenliga: RSV bringt Hosenfeld in Nöte

31. März 2019, 12:40 Uhr

Aufgebracht wie selten erlebte man Hosenfelds Coach Rodoljub Gajic (rechts) nach dem 1:3 gegen Petersberg. Foto: Max Lesser

Mächtig turbulent ist das Spiel zwischen Hosenfeld und Petersberg verlaufen, das die Gäste überraschend mit 3:1 für sich entschieden und so die Elf von Rodoljub Gäste fast schon in Abstiegsängste stürzen.

Der Hosenfelder Coach war aufgebracht. Nicht mal zwingend deshalb, weil sich seine Mannschaft von der Robustheit der Petersberger einschüchtern ließ und das Spiel womöglich auch zu Recht verlor. Vielmehr haderte Gajic mit Referee Pirmin Mülot aus dem Raum Gießen: „Wir wollen nicht als unfaire Verlierer dastehen, aber der Kollege hat in allen engen Situationen gegen uns gepfiffen.“ Die Krönung sei das Tor zum Petersberger Ausgleich gewesen, „als ein Ball von halblinks in Richtung unseres Strafraums kommt, der Assistent Abseits winkt, der Schiedsrichter auch pfeift und unsere Spieler die Situation logischerweise abhaken. Die Petersberger haben den Ball noch ins Tor geschossen – und plötzlich gibt der Referee das Tor zu unserem Entsetzen“, schildert Gajic. Im Gespräch nach dem Spiel gab Mülot laut Gajic an, erst nach dem Treffer gepfiffen zu haben. Der Hosenfelder Vorstand zieht nun sportjuristische Schritte in Erwägung.

Die Statistik:

Schiedsrichter: Pirmin Mülot (TSV Ober-Ohmen). Zuschauer: 200. Tore: 1:0 Steffen Göhringer (2., Foulelfmeter), 1:1 Kubilay Kücükler (8.), 1:2 Kubilay Kücükler (20.), 1:3 Adrian von Pazatka (49.). Gelb-Rote Karte: Christian Lehmann (55., Hosenfeld). Besonderes Vorkommnis: Kubilay Kücükler (Petersberg) scheitert mit Foulelfmeter an Christoph Grösch (4.).

Autor: Christian Halling

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