Schad trifft ganz spät aus dem Gewühl heraus
Borussia Fulda II holt Punkt gegen Ehrenberg
Der eingewechselte Benjamin Bunzenthal nahm einen langen Freistoß von Tobias Hammerl klasse mit der Brust an und spielte den Ball scharf vor das Tor der Ehrenberger, wo Innenverteidiger Roman Schad aus dem Hessenliga-Kader, der in den letzten Minuten als Stoßstürmer fungierte, den Ball aus dem Gewühl heraus irgendwie über die Linie drückte (90+2.). „Das war hochverdient“, resümierte Borussen-Spielertrainer Timo Peikert, der vor allem mit dem zweiten Spielabschnitt seiner Mannschaft hochzufrieden war.
„Das war richtig guter Fußball von uns. Wir hatten bestimmt 65, 70 Prozent Ballbesitz, hatten viel Bewegung im Spiel nach vorne und konnten so Ehrenberg regelrecht einschnüren“, freut sich Peikert, der vor allem lobte, „dass wir bis zum Schluss an uns geglaubt und uns mit dem spätenTor letztlich belohnt haben.“
Denn die Hessenliga-Reserve lief lange Zeit einem Rückstand hinterher. Sebastian Bartl köpfte den Ball in der 18. Minute aus elf, zwölf Metern über die Linie, nachdem Steffen Kümmel das runde Leder aus 25 Metern an die Latte hämmerte. Beim Abpraller war Bartl jedoch einen Schritt schneller als Peikert und nutzte das zur 1:0-Führung für die Gäste.
Borussia Fulda II: Seitz – Hammerl, Schad, Peikert, Lembach – Hanlon (85. Lorenzen), Krause, Wettels (65. Bunzenthal), Gjocaj – Stenger, Wettels.
SG Ehrenberg: Röder – Kocatepe (74. Ma. Schäfer), Jestädt, Mo. Schäfer, Henkel (46. Hose) – Schorstein – Kümmel, Geier, Bau, Bartl (63. Bartl) – Brehl.
Schiedsrichter: Andreas Böck (Steinau an der Straße). Zuschauer: 150. Tore: 0:1 Sebastian Bartl (18.), 1:1 Roman Schad (90+2.)

